Raiffeisenbank Neustadt feiert starkes Jahresergebnis und Rekordausschüttung
Die Raiffeisenbank Neustadt zeigt, dass Nähe zum Kunden und regionale Präsenz auch in schwierigen Zeiten Früchte tragen können. Mit einem beeindruckenden Jahresergebnis und einer Rekordausschüttung an die Mitglieder setzt die Bank ein Zeichen in der Branche.
Neustadt. Die Raiffeisenbank Neustadt bleibt ihrer Linie treu:Sie setzt weiter auf Eigenständigkeit, regionale Präsenz und persönliche Beratung. Diese verlässliche Strategie hat sich auch im vergangenen Jahr ausgezahlt: "Wir sind sehr zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr", erklärt Vorstandsmitglied Konrad Breul, der zum 31. Dezember aus dem Vorstand ausscheidet. Er verweist auf ein Jahresergebnis von rund 9 Millionen Euro vor Steuern.
Von diesem Erfolg profitieren nicht zuletzt die rund 11.500 Mitglieder der Genossenschaftsbank: Der Vorstand plant, eine Rekordsumme von einer Million Euro an die Mitglieder auszuschütten.
Stabile Präsenz und Digitalisierung
Während andere Banken Filialen schließen, setzt die Raiffeisenbank Neustadt konsequent auf Nähe und bleibt weiterhin an sieben Standorten präsent. Die eigenen Mitarbeitenden seien für die Kundinnen und Kunden das Wichtigste, betont Vorstand Martin Leis. "Sie sind gut erreichbar, reagieren umgehend und finden gemeinsam mit dem Kunden vernünftige Lösungen."
Gleichzeitig setzt die Raiba Neustadt auf optimale digitale Dienstleistungen: Inzwischen verfügen 75 Prozent der Konten über einen Onlinezugang, 42 Prozent der Kunden nutzen die BankingApp.
22.000 Kundinnen und Kunden vertrauten der Bank Einlagen in Höhe von 532 Mio. Euro an, 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Noch deutlicher wuchs das Wertpapiergeschäft: Es steigerte sich um 10 Prozent auf 362 Mio. Euro.
Kreditgeschäft und Eigenkapital
Sehr positiv entwickelte sich das Kreditgeschäft: Es legte um 4,8 Prozent auf 441 Millionen Euro zu. Besonders gefragt waren Finanzierungen für Wohngebäude. "Neubauvorhaben spielen dabei weiter eine untergeordnete Rolle", räumt Breul ein. "Bauen ist für die meisten Menschen inzwischen unerschwinglich geworden." Zurückhaltung zeigt sich weiterhin bei Konsumentenkrediten: Seit der Corona-Krise hat sich die Konsumlaune nicht erholt. Die schwache Konjunktur und globale Krisen verunsichern sowohl Privatkunden als auch die Unternehmer in der Region. Die Folge: Zurückhaltung bei Investitionen und erstmals auch wieder Firmeninsolvenzen im Geschäftsgebiet.
Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen blickt der Vorstand auf ein starkes Ergebnis, das ihn in die Lage versetzt, das Eigenkapital der Bank deutlich zu stärken.Die Z uführungen summieren sich auf rund 5,6 Millionen Euro. Somit ist die Raiffeisenbank Neustadt mit fast 70 Millionen Euro Eigenkapital ausgestattet. "Dies bildet die Basis für den weiteren Erfolg und die langfristige Selbstständigkeit unseres Hauses", betont Leis.
An dem guten Ergebnis partizipieren ebenfalls die Mitglieder der Genossenschaftsbank. Vorgesehen ist eine Dividende von 6 Prozent. Zusätzlich schüttet die Bank einen Mitgliederbonusaus, so dass insgesamt eine Million Euro ausgeschüttet werden. Dies entspricht einer Rendite von 7,4% bezogen auf die Geschäftsguthaben.
Personelle Stärke und Förderprogramme
Auch personell sieht sich die Bank gut gerüstet: Die Neustadter Bank konnte alle offenen Stellen zügig besetzen. Wie Leis berichtet, sind bereits seit Monaten alle Ausbildungsplätze für 2026 besetzt. Insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten gewachsen: Inzwischen arbeiten rund 90 Mitarbeitende - einige davon in Teilzeit - bei der Raiffeisenbank Neustadt.
Fast 200 Vereine und Institutionen aus der Region profitieren von der Bank: Sie erhielten in Summe mehr als 100.000 Euro an Fördergeldern. Die einzelnen Förderprogramme gibt es nunmehr seit 20 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums stellt die Raiba in diesem Jahr einen Teil der Mittel für ein besonderes Projekt aus dem sozialen Bereich zur Verfügung. Institutionen können ihre Projektideen per E-Mail an vorstand@raiba-neustadt.de an den Vorstand melden. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich. (PM)