Vom Banker zum Häusle-Bauer

Wir ziehen um.

Wenn Banker eine Villa bauen. Oder: Bauherren in der Ausbildung

Als ausgebildete Bankkaufleute sind wir zwar Experten darin, Häuser zu finanzieren - aber nicht darin, Häuser zu bauen. Genau so geht es uns mit unserem neuen Bankbetriebssystem. Wir verlassen unsere Wohlfühlzone "bank21" und begeben uns mit "agree21" auf völliges Neuland. Kein Stein bleibt auf dem anderen und jedes Zimmer muss geplant, gebaut und eingerichtet werden.

Gut, dass es auch hier Experten gibt, die bereits anderen Banken beim Umzug in die Villa "agree21" geholfen haben. Dahinter stecken jedoch eine Menge Logistik, viel Schweiß, Herzblut und noch mehr rauchende Köpfe.

Fast täglich besuchen Mitglieder unseres Projektteams Schulungen - entweder in der Schulungsbank bei unseren Kollegen der VR-Bank Neuwied-Linz - oder intern bei uns. Dabei lernen wir

  • wie wichtig die Statik für unsere neue Villa ist. Ohne ein solides Grundgerüst helfen uns in Zukunft die besten Zimmer und Möbel nichts.
  • welche Räume uns in unserer neuen Villa fehlen werden.
  • wo wir die Möbel der fehlenden Räume unterbringen können, damit auch in Zukunft ein harmonisches und bequemes Leben möglich ist.
  • welche leeren Räume es gibt, die wir füllen müssen und welche Arbeitsschritte dazwischen nötig sind, damit aus einzelnen Bauteilen ein schönes neues Haus entsteht.

Der Besuch der Schulungen ist jedoch nicht alles, was zusätzlich zu unserem Tagesgeschäft anfällt. Schulungsunterlagen wälzen und anschließend den weiteren Bauplan besprechen, gehören natürlich genau so zu einem reibungslosen und fehlerfreien Neubau. Außerdem müssen die einzelnen Steine noch zu einem Ganzen zusammengefügt werden.

Den ersten von insgesamt drei "Belastungstests" hat unser neues Zuhause bereits ganz gut gemeistert. Es gibt jedoch noch einige Hinweise beim Umzug nach agree21, die berücksichtigt werden müssen. Dafür haben wir noch ca. fünf Monate Zeit. Dann wird es ernst und agree21 muss bezugsfertig sein. Bis dahin heißt es Fehlerlisten bearbeiten und Arbeitsabläufe planen / bauen.

Zum Glück werden wir bei all der zusätzlichen Arbeit bestens verpflegt und auch die Stimmung im Projektteam ist nach wie vor gut. Wie lässt es sich schließlich besser arbeiten, als mit lieben, gut gelaunten Kollegen?!

Übrigens: Wenn wir davon sprechen, dass der Belastungstest gut verlaufen ist und der jetzige Bautenstand voll und ganz im Plan liegt, bedeutet das  

  • wir haben bereits 75.000 Fehlerhinweise und 189 (von insgesamt 2.124 Aufgaben) bearbeitet
  • wir haben etwa die Hälfte aller Schulungen unseres Rechenzentrums bereits besucht und planen derzeit die Inhalte für die Schulungen aller unserer Mitarbeiter
  • wir müssen bis Mai 2019 noch ca. 8.000 - 9.000 Fehler  beheben. Wenn man jedoch bedenkt, dass bereits 75.000 Korrekturen stattgefunden haben, sind wir zuversichtlich, dass wir den Rest auch noch schaffen ;-)