Unterstützung in der Corona-Krise

Zusammenhalten ist unerlässlich

Wir helfen im Notfall - schnell und unbürokratisch.

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

Zusammenhalt wird es brauchen, wenn wir die für alle belastende Corona-Krise bewältigen wollen. Damit wir weiter als Geschäfts- und Ansprechpartner zur Verfügung stehen können, tun wir alles in unserer Macht stehende, um unsere Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen und zu unterstützen.

Wir haben vorbeugende Maßnahmen ergriffen, über die wir Sie hier auf dem Laufenden halten werden. Außerdem erfahren Sie alles Wichtige rund um Unterstützungsleistungen des Bundes / der Länder sowie Ihrer Raiffeisenbank Neustadt eG.

Sie sind bei uns richtig, wenn für Sie nicht nur der Einzelne zählt. Also lassen Sie uns gemeinsam nach vorne blicken - wir schaffen das zusammen. Morgen kann kommen! Wir machen den Weg frei.

Ihre Raiffeisenbank Neustadt

 

Konrad Breul        Martin Leis


Mieterschutz

Neues Gesetz schützt Mieter vor Kündigungen

Mieterschutz

Normalerweise darf ein Vermieter fristlos kündigen, wenn der Mieter mehr als einen Monat die Miete schuldig bleibt. Ab dem 1. April 2020 gilt jedoch der neue Kündigungsschutz. Er ist zunächst bis zum 30. Juni 2020 befristet und verlängert sich unter Umständen bis zum 30. September 2020. Dies gilt sowohl für Privatwohnungen als auch für Gewerberäume. Demnach darf ein Vermieter nicht kündigen, wenn der Mieter aufgrund der Covid-19-Pandemie zwischen April und Juni 2020 mit den Mietzahlungen im Verzug ist.

Kündigungsrecht ist eingeschränkt, aber nicht abgeschafft

Eine Kündigung trotz des neuen Gesetzes ist nur dann erlaubt, falls Sie als Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände zwei Jahre später immer noch nicht beglichen haben. Mieter müssen also weiterhin alle Monatsmieten zahlen. Sie haben dafür aber bis zum 30. Juni 2022 Zeit. Schaffen Sie dies nicht, können auch ausgebliebene Zahlungen aus der Corona-Zeit ein Grund für die Kündigung sein. Berücksichtigen Sie bitte, dass der Vermieter Anspruch auf Verzugszinsen hat, die im Moment ungefähr vier Prozent betragen.

Was für den Mieter zu tun ist

Wenn Sie wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten kommen, sollten Sie Ihren Vermieter schnell informieren. Sie müssen glaubhaft belegen, dass Ihre Zahlungsschwierigkeiten durch die Pandemie entstanden sind. Dazu genügt es, wenn Sie entsprechende Bescheinigungen vorlegen – zum Beispiel einen Nachweis über Gewährung staatlicher Corona-Hilfen, eine Bestätigung Ihres Arbeitsgebers über den Verdienstausfall, Honorarabrechnungen oder auch eine eidesstattliche Erklärung. Pächter von Gewerbeimmobilien können sich auf eine behördliche Verfügung berufen, die ihnen den Betrieb untersagt. Ihr Vermieter ist dann an das neue gesetzliche Kündigungsrecht gebunden.

Kein allumfassender Kündigungsschutz

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz weist darauf hin, dass eine Kündigung weiter zulässig sein kann. Das ist unter anderem bei Zahlungsrückständen aus der Zeit vor dem April 2020 der Fall. Konnten Sie beispielsweise aus anderen Gründen als der Corona-Krise im März die Miete nicht zahlen und verlieren nun wegen der Pandemie Ihre Einnahmequelle, so können Sie sich nur bei einer der beiden offenen Monatsmieten auf das neue Gesetz berufen. Das bedeutet, dass Ihr Vermieter Ihnen fristlos kündigen darf. Sprechen Sie auch in diesem Fall mit Ihrem Vermieter. Viele zeigen sich in der momentanen Krisenzeit sehr kulant. Kündigungen bleiben aber generell nach wie vor möglich. Zum Beispiel für den Fall, dass Sie erheblich gegen den Mietvertrag verstoßen oder auch bei Eigenbedarf des Vermieters.

Familien- & Sozialschutz-Paket

Unterstützung des Bundes für Familien

Finanzielle Hilfen für Familien während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt viele Familien vor organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Deshalb hilft der Bund mit schnellen Maßnahmen, um Familien während der Corona-Krise finanziell zu entlasten.

Hierzu zählen

  • Lohnfortzahlung wegen Kinderbetreuung
  • Kinder-Notzuschlag (KiZ)
  • Einmalzahlung in Höhe von 300,- EUR je Kind.

Details zu den einzelnen Unterstützungsleistungen können Sie den unten aufgeführten Links entnehmen.

Mutter mit Kind auf dem Arm

Sozialschutz-Paket

So unterstütz Sie der Staat noch

Sozialschutzpaket

Das Hilfspaket für Familien ist jedoch nur ein Baustein eines ganzen Sozialschutz-Paketes, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat.

In Zeiten von Corona ist vor allem eines wichtig: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Daher haben Bund und Länder zahlreiche Präventionsmaßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte beschlossen. Diese wirken sich allerdings auch auf das wirtschaftliche Leben aus und führen in vielen Haushalten zu erheblichen Einkommenseinbußen. Um die Folgen abzufedern, hat der Bund ein Sozialschutz-Paket zusammengestellt. Wie Sie davon profitieren können, erfahren Sie hier.

Liquidität schaffen & Tilgung stunden

Wir helfen, wenn es brennt: durch Tilgungsaussetzungen oder Limiterweiterungen

weißer Pfeil und weiße Eurozeichen auf blauem Grund

Manches Geschäftsmodell wird durch die Krise schwer beeinträchtigt. Sollten Sie privat oder geschäftlich aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation Liquiditätsprobleme bekommen, stehen wir Ihnen gerne hilfsbereit und unbürokratisch zur Seite. Hier zahlt sich eine langfristige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aus, denn gemeinsam mit unseren Spezialisten erarbeiten wir eine auf Sie zugeschnittene Lösung - z.B. in Form von kurzfristigen Limiterweiterungen oder Tilgungsaussetzungen.

Privatkundenkredit von easyCredit

Wenn Sie einen Privatkredit bei easyCredit abgeschlossen haben, können Sie Ihren Ratenplan einfach online im Kundenportal oder über die Telefon-Hotline anpassen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie, wenn Sie dem folgenden Link zu easyCredit folgen.

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Corona und Fonds

Fonds in der Corona-Krise

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Corona und Wertpapiere

Wertpapiere in der Corona-Krise

Aktuelle Informationen zum Aktien- und Wertpapierhandel während der Corona-Krise

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Unsere Tipps & Maßnahmen

Unsere Tipps für Sie

So schützen Sie sich und andere

  • Nutzen Sie aktuell vorzugsweise das Onlinebanking - auch zum Abruf Ihrer Kontoauszüge und sonstiger Belege / Dokumente.
  • Bitte werfen Sie Überweisungsbelege und Unterlagen in unsere dafür vorgesehenen Briefkästen ein. Wir haben alle Fächer vor einem Abgriff der Belege von außen geschützt.
  • Bezahlen Sie in Geschäften (kontaktlos) mit Ihrer girocard / Kreditkarte oder mobil mit dem Smartphone und verzichten Sie auf Bargeld.
  • Seien Sie umsichtig und halten Sie ausreichend Sicherheitsabstand (1 - 2 Meter) zu anderen Personen ein. In unseren Geschäftsstellen haben wir Vorkehrungen getroffen, die Distanz und Diskretion sicherstellen.
  • Viele Ihrer Wünsche können Sie ganz bequem mit unseren Online-Serviceaufträge beauftragen - rund um die Uhr und ohne Filialbesuch.
  • Wenn Sie mit Ihrem Berater einen Termin in der Geschäftsstelle vereinbart haben, können Sie vor Ihrem Besuch anrufen und abstimmen, ob wir Ihr Anliegen auch telefonisch bearbeiten können.

Unsere Maßnahmen

So schützen und unterstützen wir Sie

  • Unsere Mitarbeiter tragen bei direktem Kundenkontakt Behelfsmasken, sofern sie nicht durch eine (Plexiglas-) Scheibe von Ihnen getrennt sind. Für Kunden, die zum Beratungsgespräch in die Bank kommen, halten wir einzeln verpackte Einmalmasken bereit.
  • Sie können Ihre girocard bis auf Weiteres kostenfrei digitalisieren - wir verzichten auf die Bereitstellungsgebühren. Aktuell steht dieses Angebot leider nur Android-Nutzern zur Verfügung. Wir arbeiten jedoch daran, auch Apple-Pay zu integrieren. Hier rechnen wir mit einer Umsetzung im zweiten Quartal 2020.
  • Unsere Mitarbeiter begrüßen Sie herzlich mit einem Lächen, verzichten jedoch auf das Händeschütteln. Wir sind nicht unhöflich, sondern umsichtig.
  • Die SB-Zonen unserer Geschäftsstellen sind für Sie zu den gewohnten Zeiten uneingeschränkt nutzbar. Die Bargeldversorgung über unsere Geldautomaten ist und bleibt sichergestellt. Die Geräte werden mehrfach täglich desinfiziert.
  • Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen telefonisch sowie persönlich vor Ort bei Rückfragen zur Verfügung. Aber
    • Unsere Spezial- und Firmenkundenberater/innen arbeiten jetzt von unterschiedlichen Standorten. Toni Brunnett treffen Sie ab sofort in der Geschäftsstelle Asbach und Jennifer Reuter in Windhagen. Stefan Plag arbeitet bis auf Weiteres im Homeoffice. Die Rufnummern der Kollegen bleiben gleich.
    • Für Mitarbeiter/innen interner Abteilungen wurde - soweit wie möglich - Heimarbeit angeordnet. Kollegen in Schlüsselpositionen, die weiterhin vor Ort arbeiten, beziehen weitestgehend Einzelbüros.
Newsticker

Neuigkeiten im Überblick

Datum
(aktuellste Info oben)
Erläuterung
28.08.2020

Auch wenn die Infektionszahlen aktuell wieder steigen, sind wir gut vorbereitet und unsere Geschäftsstellen bleiben regulär für Sie geöffnet. Natürlich gilt in unseren Räumlichkeiten bis auf Weiteres Maskenpflicht.

In Bereichen mit Plexiglas-Scheiben (z.B. Beratungszimmern), können Sie die Maske selbstverständlich abnehmen.

23.04.2020

Die Eindämmung der Infektionsrate zählt sicher zu den größten Erfolgen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Dabei haben wir gelernt, dass die Wahrung der Abstandsregeln die größte Wirkung erzeugt. Leider ist die Abstandswahrung im Alltag und im Geschäftsverkehr nicht immer möglich. Für diese Situationen ist das Tragen von Gesichtsmasken ab dem 27. April zum Teil Pflicht - beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Raiffeisenbank Neustadt eG werden sich an diese Vorgabe halten. Um mit unserem Bedarf nicht als zusätzlicher Wettbewerber um das knappe Gut aufzutreten, nähen unsere Mitarbeiter fleißig Behelfsmasken für die Belegschaft. Das ganze Team soll mit diesen Masken ausgestattet werden, so dass unsere Näher immerhin knapp 200 Gesichtsbedeckungen anfertigen.

Aber auch an Sie, unsere Kunden, haben wir gedacht. Wir haben bereits vor einigen Tagen eine Lieferung von Einwegmasken erhalten, die wir Ihnen während eines persönlichen Beratungsgesprächs gerne zur Verfügung stellen.

05.04.2020

Corona wird als Vorwand für den Versand von Phishing-Mails und -Briefen verwendet. Bitte beachten Sie daher unsere aktuelle Warnmeldung:

Warnmeldung "Phishing-Versuche anlässlich Corona"

20.03.2020

Wir haben gute Nachrichten! Unsere Geschäftsstelle in St. Katharinen ist ab sofort wieder geöffnet. Das Team ist vor Ort für Sie erreichbar, der Corona-Verdacht hat sich glücklicher Weise nicht bestätigt.

Wir arbeiten derzeit für Sie zudem bankweit am Ausbau unserer digitalen Erreichbarkeit. Hierfür haben wir diverse Maßnahmen in die Wege geleitet:

1) In den nächsten Tagen werden wir ein Angebot für eine Online-Kundenberatung schaffen. Auf Wunsch können Sie sich dann ganz einfach und persönlich über Smartphone, PC & Co. mit Ihrem Kundenberater unterhalten.

2) Wir haben die Ausweitung unserer telefonischen Leitungskapazitäten beauftragt und sind guter Dinge, dass wir damit ein erhöhtes Anrufaufkommen bewältigen werden.

3) Einige unserer Mitarbeiter werden vorübergehend verstärkt Aufgaben in der Bearbeitung digitaler Aufträge übernehmen und sich damit zeitnah Ihren eletronischen Anfragen (z.B. aus unseren Online-Serviceaufträgen) widmen.

Damit sind wir auf die sich ändernden Kontaktpunkte im Rahmen der aktuellen Corona-Krise bestens vorbereitet und stehen Ihnen weiterhin für Ihre Anliegen zur Verfügung.

17.03.2020

Wir haben eben vorsorglich unsere Geschäftsstelle in St. Katharinen geschlossen.
Derzeit liegt uns ein unbestätigter Verdachtsfall vor, dass eine Mitarbeiterin am Corona-Virus erkrankt sein könnte.

Was Sie wissen müssen:
* Die SB-Zone der Geschäftsstelle ist weiterhin zu den gewohnten Zeiten nutzbar.
* Nutzen Sie den Geldautomaten zur Bargeldversorgung oder zahlen Sie vorwiegend bargeldlos mit Ihrer girocard oder Kreditkarte.
* Ihre Ansprechpartner sind weiterhin telefonisch sowie per Mail im Homeoffice erreichbar.
* Wir empfehlen Ihnen, Ihren Zahlungsverkehr überwiegend elektronisch vorzunehmen - zum Beispiel per Onlinebanking oder SB-Terminal (bspw. in unseren Geschäftsstellen Neustadt, Fernthal oder Asbach).
* Möchten Sie Überweisungen tätigen und dafür nicht auf Onlinebanking oder SB-Terminal zurückgreifen, können Sie diese bis zu einem Betrag von 500,- EUR telefonisch unter der bekannten Rufnummer der Geschäftsstelle St. Katharinen beauftragen.
* Unsere Geschäftsstelle Windhagen steht Ihnen als nächste Anlaufstelle gerne zur Verfügung. Die Filiale ist zum jetzigen Zeitpunkt regulär geöffnet. Bitte geben Sie persönliche Unterlagen, Überweisungsbelege etc. bis auf Weiteres dort ab. Selbstverständlich stehen Ihnen die Kollegen vor Ort auch persönlich als Ansprechpartner zur Verfügung.
* Gleichzeitig bitten wir Sie aufgrund der aktuellen Lage um besondere Rücksichtnahme: Halten Sie in unseren SB-Zonen sowie am Schalter ausreichend Abstand zu weiteren Besuchern. Unsere Mitarbeiter/innen werden Sie bis auf Weiteres herzlich mit einem Lächeln begrüßen, jedoch nicht mit einem persönlichen Handschlag. Wir sind nicht unhöflich, sondern umsichtig und möchten so gut es geht zu einer Eindämmung der Pandemie beitragen.

Sobald uns neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihre Raiffeisenbank Neustadt eG  


Häufig gestellte Fragen:

Kann ich mich über SB-Geräte mit Corona anstecken?

Coronaviren werden in der Regel von Mensch zu Mensch durch die sogenannte "Tröpfcheninfektion" übertragen. Das bedeutet, dass durch Sekrete des Atmungstraktes Viren an Dritte weitergegeben werden.

Geldautomaten, SB-Geräte oder der Bankschalter gehören nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten. Damit erscheint es eher unwahrscheinlich, dass eine Ansteckung in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank erfolgt.  

Risiko "Schmierinfektion": Übertragungen über Oberflächen sind allerdings dennoch denkbar, wenn eine erkrankte Person kurz zuvor damit in Berührung gekommen ist. Gelangen infektiöse Sekrete über Alltagsgegenstände an die Hände eines Dritten, der dann beispielsweise das Gesicht berührt, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Genau deswegen empfiehlt die WHO eine gründliche Handhygiene. Geldautomaten / SB-Geräte sind jedoch nicht mehr oder weniger gefährlich als andere öffentlich verfügbare Gegenstände.

Wie lange sind die Viren auf Oberflächen überlebensfähig?
Derzeit gibt es hierzu keine gesicherten Untersuchungsergebnisse. Virologen gehen jedoch davon aus, dass sich das Corona-Virus wie andere gleichartige Viren (z.B. SARS oder MERS) verhält. In einer am 6. Februar veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern aus Greifswald und Bochum wurden die bisherigen Erkenntnisse über SARS und MERS zusammengefasst: Die Viren können demnach auf unbelebten Oberflächen wie Metall, Glas oder Plastik bis zu neun Tage überleben, aber Reinigungs- und Desinfektionsmittel können sie wirksam bekämpfen.

Gibt es ein Ansteckungsrisiko beim Umgang mit Bargeld?

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Bargeld einen Übertragungsweg für (Corona-) Viren darstellt. Die Bundesbank empfiehlt Ihnen jedoch auch hier eine gründliche Handhygiene.

Sie können den Umgang mit Bargeld natürlich auch auf ein Mindestmaß reduzieren, indem Sie bargeldlos bezahlen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • (kontaktlos) mit Ihrer girocard oder Kreditkarte
  • für Android-Nutzer: mobil mit Ihrem Smartphone

Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne Ihr Kundenberater.

Wie reagiert die Bank auf Verdachtsfälle unter den Mitarbeitern?

Ihre Raiffeisenbank Neustadt hat für Krisensituationen vorgesorgt und einen sogenannten "Notfallplan" erarbeitet, der flexibel auf die aktuelle Lage angepasst werden kann. Zudem besprechen sich Vorstand und Führungskräfte der Bank täglich, um kurzfristig auf Änderungen reagieren und geeignete Maßnahmen in die Wege leiten zu können.

Oberstes Ziel ist es dabei, die Handlungsfähigkeit der Bank zu erhalten, um für Sie auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein zu können. Daher wurde der direkte (persönliche) Kontakt unter den Mitarbeitern der Raiffeisenbank auf ein Mindestmaß reduziert. Alle Veranstaltungen oder Besprechung werden abgesagt oder digital als Webkonferenz bzw. per Telefon abgehalten. Mitarbeiter in Schlüsselpositionen wurden bereits vor einigen Tagen in ein Einzelbüro versetzt oder arbeiten von zuhause.

Sollte ein Verdachtsfall in den Reihen der Bankmitarbeiter auftreten, wird die betroffene Filiale oder das Büro unverzüglich geschlossen, der Mitarbeiter nach Hause geschickt und mit den direkten Kollegen werden weitere Maßnahmen abgestimmt. Der Mitarbeiter hat sich unmittelbar mit seinem Hausarzt oder der Corona-Hotline in Verbindung zu setzen. Ab diesem Zeitpunkt greift die von der Bundesregierung vorgesehene Betreuung seitens der Gesundheitseinrichtungen und Behörden. Über den direkten Kontakt zum Vorgesetzen und / oder dem Vorstand werden wir auf dem Laufenden gehalten und leiten in Anlehnung an die Vorgaben des Bundes ggf. weitere Maßnahmen in die Wege.

Kann ich eine Zahlung wegen Corona reklamieren?

Die Reklamation einer Zahlung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Haben Sie eine Überweisung getätigt, kann diese nur so lange zurückgerufen werden, wie der Betrag noch nicht beim Empfänger gutgeschrieben wurde (max. 1 Arbeitstag).

Haben Sie die Zahlung über Ihre Kreditkarte getätigt, können Sie über eine Zahlungsreklamation (Chargeback-Verfahren) versuchen, den Betrag zurückzuerhalten. Dabei gelten Unterscheide je nach Art der Reklamation:

  • Leistung wurde vom Händler nicht erbracht (Absage einer Veranstaltung, Reise etc.)
    Nehmen Sie bitte zuerst Kontakt zum Händler auf und versuchen die Angelegenheit selbst zu klären und eine Erstattung herbeizuführen. Ist dies nicht möglich, können wir für Sie unter Vorlage aller Unterlagen (Buchungsbelege, Schriftverkehr, kurze Stellungnahme) ein Chargeback-Verfahren einleiten.
  • Aufgrund von Insolvenz gestrichene Flüge
    Für Flugreisen gilt: Wurde eine Leistung wegen Insolvenz nicht erbracht, ist eine Absage seitens der Fluggesellschaft oder eine öffentliche Mitteilung über die Einstellung des Flugbetriebs eine Voraussetzung für die Bearbeitung der Reklamation. Derzeit betrifft dies die Fluggesellschaft Flybe. Hat die Fluggesellschaft Flüge aufgrund von Streckenaufgabe oder Kapazitätsrückgang gestrichen, erstattet sie im Regelfall die Kosten. Ist dies nicht der Fall, können wir für Sie unter Vorlage aller Unterlagen (Buchungsbelege, Schriftverkehr etc.) ein Chargeback-Verfahren in die Wege leiten.
  • Sie können / wollen die Leistung nicht wahrnehmen
    Stellt der Händler eine von Ihnen gebuchte oder gekaufte Leistung weiter bereit, aber Sie können, dürfen oder möchten sie nicht wahrnehmen, zum Beispiel wegen behördlicher Ein- oder Ausreiseverbote, Furcht vor einer Ansteckung oder Quarantänemaßnahmen, ist eine Zahlungsreklamation nicht möglich. In Fällen höherer Gewalt oder staatlichen Eingreifens gibt es keinen Erstattungsanspruch.
    Zum Teil wurden jedoch die Umbuchungs- und Stornobedingungen gelockert. Teils werden auch für bestimmte Zeiträume eigentlich nicht stornierbare Raten erstattet. Deshalb empfiehlt sich immer zuerst eine Kontaktaufnahme mit dem Reiseanbieter.
  • Reisebuchungen über VR-MeineReise
    Wenn Sie Ihren Urlaub über den Buchungsservice von vr-meinereise.de gebucht haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Reiseanbieter VR-MeineReise auf. Beachten Sie bitte die auf der Website angegebenen, wegen des Einbruchs am Reisemarkt reduzierten Öffnungszeiten. Zum Zeitpunkt dieser Information sind die Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Greift die Reiserücktrittsversicherung der Kreditkarte bei Corona?

Die Reiseabbruch-/Reiserücktrittversicherung der GoldCards und VISA PLATINUM Karten deckt nur Rücktrittsgründe ab, die in einer der versicherten Personen begründet sind. Sollte also eine versicherte Person wie der Karteninhaber (oder Ehegatte, eingetragene Lebenspartner etc.) an COVID 19 erkranken und die Reise deshalb nicht antreten können, ist dies im Rahmen der Versicherungsbedingungen abgedeckt.

Ein Reisestorno nur aus reiner Sorge aufgrund eines Ausbruchs, einer Epidemie oder gar Pandemie ist als versicherter Rücktrittsgrund in den Versicherungsbedingungen zur Reiserücktrittskosten- oder Reiseabbruchversicherung nicht enthalten. Neu gebuchte Reisen in Gegenden, für die eine Reisewarnung besteht, sind nicht abgedeckt. Für die Prüfung von Ansprüchen wenden Sie sich bitte an die in den Versicherungsbedingungen der Karte genannten Stellen bei den Versicherern. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen der R+V bzw. AXA zu Ihrer Kreditkarte.