Gewerbeschau in Asbach

03./04. September 2011

Rhein-Zeitung vom 05.09.2011

Als Einkaufsort ist Asbach weit über die Gemeindegrenzen beliebt und bekannt. Aber der Ort kann noch mit mehr aufwarten. Neben dem Handel gibt es auch viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die für die Bürger da sind. Was das Asbacher Land zu bieten hat, das wurde auf der fünften Gewerbeschau deutlich. 60 Firmen, Vereine und Organisationen präsentierten sich. „Die Gewerbeschau ist eine gute Gelegenheit, sich persönlich bekannt zu machen und die Leute kennenzulernen“, sagte Grazyna van Eckeren. Die junge Frau zeigte alles rund um schöne und gepflegte Fingernägel, und wer wollte, der konnte sich direkt die Nägel verschönern lassen. Wie Grazyna van Eckeren machten die Aussteller die Messe für die Besucher zu einem besonderen Erlebnis: Sehen, schmecken und ausprobieren – an zahlreichen Ständen konnten die Gäste mit allen Sinnen erleben, was im Asbacher Land steckt. Konditorin Annette Schwarz etwa hatte süße Kostproben ihres Handwerkes mitgebracht. „Ich liebe meinen Beruf, hier habe ich die Möglichkeit zu zeigen, was ich kann“, sagte sie.

Doch nicht nur kulinarisch konnte man in Asbach auf Entdeckungsreise gehen. Viele technische Innovationen wurden präsentiert. Ob Solar und Pellet- Energietechnik, Brand- und Arbeitsschutz oder die neuesten Generationen von Haushaltsgeräten: Die Aussteller deckten alle erdenklichen Bereiche des Alltags ab. Der eine oder andere Aussteller versetzte die Besucher sogar ins Staunen. Der Heizungs- und Sanitärfachmann Manfred Hoppen ließ reines und mit Kohlensäure versetztes Wasser einfach aus dem Wasserhahn laufen. Kein Messe- Witz, sondern die Zukunft moderner Wasseraufbereitung. Arnold Schücke vom gleichnamigen Küchenstudio gab Einblicke ins Dampfgaren. Ganz gleich, ob Gemüse, Fleisch oder Kuchen: Die neue und schonende Zubereitung der Speisen spart nicht nur Zeit, sondern ist zudem viel gesünder.

Das Thema Gesundheit spielte eine große Rolle auf der Asbacher Gewerbeschau. Viele Gesundheits- und Pflegedienste stellten sich hier vor. „Damit tragen die Aussteller der demografischen Entwicklung Rechnung“, sagte Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl. „Gesundheit und Wohlbefinden nehmen einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft ein.“ Er zeigte sich insgesamt von der Messe beeindruckt: „Ich bin begeistert.“ Die Schau bot nicht nur alteingesessenen Handwerks- und Gewerbebetrieben eine Plattform, sich zu präsentieren. Auch Jungunternehmer nutzten das Forum, um sich bekannt zu machen.

Neben vielen Informationen gab es auf der Asbacher Messe auch viel Unterhaltung und Spaß. Sportlich und kreativ ging es auf der Bühne in der Messehalle zu. Gruppen des Insula-Media Fitness- Zentrums zeigten, was wirklich fit macht, dazu gab es Schmink- und Styling-Tipps vom Profi, Einblicke in die Kampfkunst, Showtanzvorführungen und vieles mehr. „Die Gewerbeschau ist eine ideale Gelegenheit, auch mal über den Tellerrand zu schauen, Gemeinsamkeiten zu suchen und zu erkennen, dass es viel gibt, was verbindet und was oft näher liegt, als man glaubt“, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach, Lothar Röser. Und als gestern Nachmittag noch die „Maus“ vom WDR-Fernsehen vorbeischaute, da kamen auch die Kleinen auf ihre Kosten.

(Beate Christ)

v.l.n.r.: Ingrid Hoss, Marina Finken, Katja Schumacher, Stefan Feldens, Anja Mohr, Thomas Becker

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