M Vettelschoß/Neustadt. Um fünf nach acht am Morgen klingelt bei Eva Geyer das Telefon. Ihr Chef ist dran. Ob die Bankkauffrau und Mutter aus Vettelschoß heute zur Arbeit kommen könne, lautet die Frage am anderen Ende der Leitung. Sie kann. Exakt 50 Minuten später steht die 50-Jährige tadellos und adrett gestriegelt am Schalter der Neustädter Geschäftsstelle der Raiffeisenbank. Das Grün ihres schicken Blazers harmoniert in gleicher Farbnuance mit dem Gestell ihrer Brille. Wie just aus dem Bett gefallen sieht die „Springerin“ wahrlich nicht aus.
„Ich stehe doch immer früh auf“, berichtet Eva Geyer und lacht. „Gleichgültig, ob ich arbeite oder nicht.“ Als sogenannte Springerin ist sie überall dort im Geschäftsgebiet zur Stelle, wo sie gerade gebraucht wird – heute Neustadt, morgen Anhausen.
Ein „Riesenspaß“ sei es, so flexibel als Teilzeitkraft zu arbeiten. „Ich muss nicht mittags gekocht haben oder ein Kind versorgen.“ Eva Geyers Tochter ist schon 23 Jahre alt. Dass sie des Morgens am Telefon mal „Nein“ sagen muss, komme so gut wie nie vor. „Ich kann die Kollegen ja nicht hängen lassen. Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima.“
Gut sitzende Maßanzüge statt enger Korsetts verpassen die Banker ihren Mitarbeitern, wenn es um die Arbeitszeit geht. Ursprünglich vor allem für junge Mütter ins Leben gerufen, profitieren nun alle Altersgruppen der Belegschaft sowie Frauen und Männer gleichermaßen von den sogenannten flexiblen Personalmodellen der Raiffeisenbank.
Nicht nur Teilzeitkräfte wie Eva Geyer profitieren von der Vielzahl an möglichen Modellen. „Es ist eine Herausforderung, für den jeweiligen Mitarbeiter oder die jeweilige Stelle, das richtige Modell zu finden“, berichtet Konrad Breul, der zusammen mit Martin Leis den Vorstand der Raiffeisenbank Neustadt bildet. Der Grund, die flexiblen Möglichkeiten anzubieten, ist nicht Geld einzusparen, sondern motivierte Mitarbeiter, die sich etwa für die Erziehung der Kinder eine berufliche Auszeit gegönnt haben, mit ihrer Erfahrung zurück ins Unternehmen zu holen. Nicht nur bei Eva Geyer sei dies ein „Zwei-Gewinner-Modell“, wie Breul es nennt. „Sie ist eine geliebte und beliebte Kraft und hat alle Geschäftsstellen schon gesehen“, weiß Vorstand Martin Leis.
Weiteres Beispiel: Zum Team der Bankberater der Raiffeisenbank Neustadt gehören zwei Mütter, die sich als Teilzeitkräfte eine Ganztagsstelle teilen. „Die gestalten das so flexibel, dass immer eine da ist“, erklärt Breul. Der Vorteil für den Arbeitgeber: Beide Damen organisieren ihren Dienst selbstständig und sorgen sogar für Ersatz, falls eine mal ausfallen sollte. „An ihren festen Tagen in der Woche arbeiten sie, an den anderen Tagen sind sie Mutter“, sagt Leis.
Einen deutlich erkennbaren Trend verzeichnen beide Bankvorstände: Die flexiblen Personalmodelle sind für alle Altersgruppen und Geschlechter anwendbar. In einer Geschäftsstelle wünschten sich zwei ältere Kollegen, mehrmals im Monat einen Tag in der Woche frei zu haben. Ein Stück Lebensqualität auf dem Weg zur Rente steckt hinter dem Wunsch, sich ab und an eine kleine Auszeit zu gönnen. Die Banker müssen nicht lange rechnen. Beide Mitarbeiter arbeiten jetzt je zehn Prozent weniger. Im Gegenzug konnte einer jüngeren Mitarbeiterin ermöglicht werden, ihr Engagement um 20 Prozent auszubauen.
Weniger an ihrem Arbeitsplatz erscheinen die Telearbeiter der Genossenschaftsbank mit ihrem Hauptsitz im Wiedtal. Dank moderner Internettechnik können sich Mitarbeiter der Raiffeisenbank Neustadt mit einem Computer ins gut geschützte System der Bank einwählen und bestimmte Tätigkeiten von zu Hause erledigen. All diese Arten des Entgegenkommens der Arbeitgeber verleihen der Motivation der Mitarbeiter Flügel. „Für unser Haus ist das eine Erfolgsgeschichte“, findet Leis.
Weiteres Beispiel: Zum Team der Bankberater der Raiffeisenbank Neustadt gehören zwei Mütter, die sich als Teilzeitkräfte eine Ganztagsstelle teilen. „Die gestalten das so flexibel, dass immer eine da ist“, erklärt Breul. Der Vorteil für den Arbeitgeber: Beide Damen organisieren ihren Dienst selbstständig und sorgen sogar für Ersatz, falls eine mal ausfallen sollte. „An ihren festen Tagen in der Woche arbeiten sie, an den anderen Tagen sind sie Mutter“, sagt Leis.
Einen deutlich erkennbaren Trend verzeichnen beide Bankvorstände: Die flexiblen Personalmodelle sind für alle Altersgruppen und Geschlechter anwendbar. In einer Geschäftsstelle wünschten sich zwei ältere Kollegen, mehrmals im Monat einen Tag in der Woche frei zu haben. Ein Stück Lebensqualität auf dem Weg zur Rente steckt hinter dem Wunsch, sich ab und an eine kleine Auszeit zu gönnen. Die Banker müssen nicht lange rechnen. Beide Mitarbeiter arbeiten jetzt je zehn Prozent weniger. Im Gegenzug konnte einer jüngeren Mitarbeiterin ermöglicht werden, ihr Engagement um 20 Prozent auszubauen.
Weniger an ihrem Arbeitsplatz erscheinen die Telearbeiter der Genossenschaftsbank mit ihrem Hauptsitz im Wiedtal. Dank moderner Internettechnik können sich Mitarbeiter der Raiffeisenbank Neustadt mit einem Computer ins gut geschützte System der Bank einwählen und bestimmte Tätigkeiten von zu Hause erledigen. All diese Arten des Entgegenkommens der Arbeitgeber verleihen der Motivation der Mitarbeiter Flügel. „Für unser Haus ist das eine Erfolgsgeschichte“, findet Leis.